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EILMELDUNG 07.03.2022

Das Recherchenetzwerk Deutschland veröffentlichte am letzten Wochenende geheime Dokumente eines Whistleblowers aus den Vereinigten Staaten, aus denen hervorgeht, dass während der Corona-Krise in den Jahren 2020/2021 sämtliche Daten aus Videokonferenz-Systemen im Rechenzentrum der NSA gespeichert und ausgewertet wurden. Sachverständige gehen davon aus, dass europäischen Unternehmen durch Wirtschaftsspionage der USA ein Schaden in Höhe von mindestens 2,3 Billionen Euro entstanden ist. Besonders pikant sind die im Dokument detailliert beschriebenen Einzelheiten zur Speicherung aller Bewegungs- und Informationsdaten der Mitte 2020 veröffentlichten Corona-App aller europäischen Bürger. Innenminister Harchbrück äußerte sich auf Nachfrage des Recherchenetzwerks Deutschland nach einer möglichen Reaktion der Bundesregierung mit den Worten: „Wie werden dies sorgfältig prüfen und gegebenenfalls angemessen reagieren“.